Über den Kontinent Erhanon -
  seine Geographie und Geschichte


Das Reich von Dherrin, oder besser die Fürstentümer und Stadtstaaten auf dem Gebiet des ehemaligen Dherrin liegen auf der Nord-bis Südwestlichen Achse des Kontinentes Erhanon.
Der Beschreibung von Norden nach Süden hinunter folgend, präsentiert sich das Land wie folgt:

Hoch im Norden liegt die Region des Ewigen Eises. Niemand hat sich je weit in dieses Gebiet gewagt, da die unerträgliche Kälte das Blut in den Adern der Menschen gefrieren lässt. Nur die Randregion direkt am Wallgebirge hat man bisher erkundet und auch dies nur flüchtig. Wie groß die weiße Ödnis ist, kann niemand sagen, aber sie erstreckt sich gen Norden soweit das Auge sehen kann. Südwestlich stößt sie an das Meer von Dherrin und dort treibt selbst im Sommer Eis auf dem Wasser.
In östlicher Richtung versperren die Ausläufer der Feuerberge die weitere Sicht, aber es ist zu vermuten, daß sich auch dort die Kälte weithin ausgebreitet hat. An den Ewigen Winter grenzt das Wallgebirge mit seinen unbesteigbaren Gipfeln. Einige wenige Pässe führen, zumindest in den Sommermonaten hinüber, aber wer wagt diesen Weg schon freiwillig? Im Westen reichen die Ausläufer des Gebirges in einem weiten Bogen, der einem schützenden Arm gleicht, bis zum Meer hinunter.
Im Osten geht das Wallgebirge in die Feuerberge über, die in einer Nord-Süd-Achse bis weit hinunter ins Land reichen. Das Land südlich des Wallgebirges und westlich der Feuerberge wird das Nordenland genannt. Seit dem Untergang der Stadt Dhim'herell ist Rha'herell die Hauptstadt des Nordenlandes. Sie liegt direkt am Meer und ist die größte Hafenstadt des nördlichen Erhanon.
Das Nordenland erstreckt sich heutzutage in südlicher Richtung bis etwa 200 Meilen unterhalb der Achse Havenjard - Temjard. Auch zur Zeit des alten Reiches war das Nordenland autark und hatte eine unabhängige Regierung. Mehrere Eroberungsversuche des Rha'es Dherrin wurden erfolgreich abgewehrt und endeten schließlich in einem Friedensvertrag, der die heute gültigen Grenzen festlegte und selbst das Reich von Dherrin überdauerte.

Als im Jahr 936 das Ende des Reiches von Dherrin verkündet wurde, teilte man sein Gebiet unter den Fürsten auf, die bereits vorher die Verwaltungshoheit in den jeweiligen Provinzen innehatten.
Damit entstanden die Fürstentümer Kenelmaar, Math'ai, Súlamaar und Verenmaar, wobei Súlamaar unter diesen vieren die Besonderheit zukam, als ehemals reichsfreie Stadt nun in ein Fürstentum umgewandelt zu werden.


Die weitere Beschreibung ist in Arbeit!

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