Geboren wurde ich am 12.10.1973 in einem kleinen Ort am Niederrhein, in der Nähe von Krefeld. Dort wohne ich heute noch (habe auch nicht so schnell vor, das zu ändern) und arbeite in der Zeitschriftenaboabteilung einer Fachbuchhandlung in Düsseldorf Die Autorin
Wie gerne würde ich jetzt aufzählen, welch großartige Werke ich bereits in jungen Jahren zu Papier brachte, aber leider gibt es da nicht vieles, das bis heute überlebt hat. Ich erinnere mich an eine Fabel, die ich in der Grundschule schrieb und in der es um zwei Eichhörnchen ging - aber wo dieses pulitzerpreisverdächtige Stück Literaturgeschichte heute ist... *schulterzuck*.
Dann war ich lange Zeit zu sehr mit Ballett, Kunstturnen, Leichtathletik und Schwimmen beschäftigt, um nebenbei auch noch zu schreiben.
Erst als meine kaputten Knie dem sportlichen Ehrgeiz Einhalt geboten, konnte der kreative sich so richtig entfalten. Ein Schlüsselerlebnis war für mich "Star Wars". Als ich 14 war, kauften meine Eltern einen Videorekorder und wir liehen uns Episode IV-VI aus der Videothek aus. Danach war ich im Star Wars Rausch und beschloß, eine Fortsetzung zu schreiben. Sie bekam den Titel "Die neue Republik" und ich war sehr geschockt, als ich drei Jahre später feststellte, daß Timothy Zahn mir meine besten Ideen geklaut hatte (wenn ich auch leider nicht erklären konnte, wie das genau vonstatten gehen konnte).
Wenn ich mich richtig erinnere hatte Maja ein ähnliches Erlebnis mit "Alice hinter den Spiegeln"...

Bereits einige Jahre vorher war ich durch meine Eltern mit dem Tolkien-Virus infiziert und so lag es eigentlich nahe, daß ich nach meinem Scheitern im SF-Bereich eine Fantasy Geschichte schreiben würde.
Gesagt getan, die Arbeit an "Die Welt in der Glaskugel (so der frühe Arbeitstitel) begann und ... hält leider bis heute an. Mittlerweile mache ich gar nicht mehr den Versuch, das ganze zu überarbeiten und fertigzustellen.

Nach dem Abitur 1994 begann ich in Köln ein Studium des Öffentlichen Bibliothekswesens - und traf auf Maja und Sabine. Letztere habe ich leider aus den Augen verloren, aber mit Maja verbindet mich immer noch eine kreative und gute Freundschaft. Zu dritt begannen wir das Epos "Die Öbba" (eine Website dazu ist geplant).
Inspiriert durch die Edda, DSA (Das schwarze Auge) und unser Studium versuchten wir, eine Geschichte aus dem alten Öb zu Papier zu bringen. Leider blieb dies ein Fragment.
Aber Maja und ich erkannten, daß wir sehr gut zusammen schreiben konnten und machten uns unverdrossen an unser nächstes Projekt "Fenoriels Augen". Dies war eine klassische Fantasygeschichte, mit heldigen Helden und schurkigen Schurken, Elben, Elfen, Zwergen, Zauberern... und leider blieb auch diese bisher unvollendet.
Allerdings schrieb Maja etwas, das wir in einem Anflug von Größenwahn das "Silmarilion" von "Fenoriels Augen" nannten, eine Vorgeschichte mit dem Titel »Die Flöte aus Eis.« Dieses Werk wurde vollendet und ist im Internet zu lesen.
Danach gingen wir schreiberisch getrennte Wege, wobei wir uns bis heute in langen Telefonaten über Eigenheiten von Szenen und Charakteren austauschen können.
Es folgten meinerseits mehrere gescheiterte Projekte: eine Vampirgeschichte, die etwas blutleer blieb und nie einen Titel bekam - ein Weltuntergangsszenario, das glücklicherweise in der Versenkung verschwand - eine Horrorgeschichte, die an mangelndem Plot starb - eine Fantasygeschichte mit Motiven aus der Edda, die an ihrem hochgestochenen Stil krankte...
Aber ich stellte auch eine Geisternovelle mit dem Titel »Gespenster auf Schloß Faversham« fertig und begann im Oktober 2002 mit meinem Opus Magnum: »Die Schattenhüter-Chronik«
auch die Autorin Nebenbei wurde fleißig weiter Rollenspiel gespielt und eine der Runden, nämlich die AD&D Kampagne, zog so weite Kreise, daß ich für meinen Charakter nicht nur einen komplett ausgearbeiteten Hintergrund erstellte, sondern begann, aus den Fakten eine Geschichte zu weben. Leider ist diese Rollenspielrunde mittlerweile in die ewigen Jagdgründe eingegangen.
Irgendwann gab es ein "Back-to-the-Roots" und ich beschloß, mich in Star Wars Fan Fictions zu versuchen. Davon gibt es derzeit zwei, die zwar noch in Arbeit sind, aber stetig weiterentwickelt werden. Zu lesen sind sie hier: Star Wars Fanfics.
Das die Schattenhüter-Chronik nun eine eigene Homepage bekommt, liegt nicht zuletzt daran, daß ich weniger Zeit für andere Projekte aufbringen muß und somit mehr Zeit habe, die Geschichte und die zugehörige Welt zu entwickeln.

Neben dem Schreiben habe ich selbstverständlich noch andere Hobbies. Neben Lesen, ins Kino gehen und diversen Rollenspielrunden höre ich gerne Musik (es läuft eigentlich immer etwas im Hintergrund, besonders wenn ich schreibe oder male) der verschiedensten Stilrichtung und Epochen:
Ich mag Metal! Metal, EBM & Industrial, Folk, Swing & Jazz, Klassik und (fast) alles aus den 50ern bis heute. Es gibt natürlich Dinge, die ich meinen Ohren nicht antue, wie schmalz-komm-raus-du-bist-umzingelt oder ich-jodel-bis-der-Arzt-kommt Mucke. Ansonsten bin ich eigentlich recht offen und gebe der meisten Musik eine Chance.
"Gerne ins Kino gehen" ist übrigens eine verharmlosende Umschreibung, ich bin ein ziemlicher Filmmaniac. Auch wenn ich nicht für jede Situation ein passendes Zitat mit Angabe von Film, Studio und Jahr anbringen kann (wie ein gewisser Remington Steele), bezeichne ich mich selbst als Cineastin. Außerdem liebe ich kultige Fernsehserien.
Ein ziemlich vernachlässigtes Hobbie ist das Zeichnen und Malen, ich habe schneller eine Szene geschrieben, als ein Bild gemalt... Meine Gitarre und Geige staube ich derzeit leider auch mehr ab, als das ich sie spiele, aber ich hoffe einfach mal auf bessere Zeiten.
Vor ein paar Jahren wurde ich dann auch mit dem Festivalvirus infiziert und seit 2002 habe ich es immerhin zweimal nach Wacken und einmal auf das spektakuläre Blind Guardian Festival in Coburg geschafft.

© 2006 by M.Höfkes